PM von -.de, 04. März 2008 ist neuer Partner der Initiative „Sicherer im ” - Schutz gegen Online-Betrüger beim Kauf von Kraftfahrzeugen – Vorsicht bei Vorkasse

Stuttgart – Die Initiative „Sicherer im ” erhält Unterstützung von behördlicher Seite: Ab sofort engagiert sich die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes als neuer Partner der Gründungsmitglieder ADAC, AutoScout24 und mobile.de für mehr Sicherheit beim im Netz. Durch ein sicherheitsbewusstes Verhalten beim Online-Kauf von Kraftfahrzeugen kann Betrügern das Handwerk gelegt und dadurch viel Schaden verhindert werden. Höchste Vorsicht beim im Netz ist vor allem bei Vorkasse geboten.

Das hat sich zum zentralen Marktplatz auch für Neu- und Gebrauchtwagen entwickelt – der aber nicht nur seriöse Nutzer, sondern immer wieder auch Betrüger anzieht. So verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik allein im Jahr 2006 rund 327.000 Fälle des Waren- und Warenkreditbetrugs. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von rund 26.300 Fällen. Die führt den Anstieg beim Warenbetrug zu einem erheblichen Teil auf betrügerische Geschäfte im zurück, die rund 52 Prozent aller Fälle ausmachen. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit der Polizeilichen Kriminalprävention und der Initiative „Sicherer im ” ist daher, solche Betrügereien zu verhindern. „Wenn wir potenziellen Käufern durch die Initiative ‚Sicherer im ’ genau dann ein Informationsangebot und Vorbeugungstipps unterbreiten können, wenn sie im auf der Fahrzeugsuche sind, dann ist das zielgenaue Prävention”, so Erwin Hetger, Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg und Vorsitzender der Projektleitung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Unter www.-.de erhalten Bürgerinnen und Bürger wichtige Tipps und Verhaltensmaßnahmen zum Thema Onlinekauf und -verkauf. Auch mit einer Verlinkung auf www.sicherer-.de möchte die -Nutzer künftig noch umfassender über Sicherheitsaspekte rund um und -verkauf im Netz informieren.

Höchste Vorsicht ist vor allem bei Vorkasse geboten, so ein Tipp der Partner. Denn bei -Anzeigenmärkten werden weder die Identität des Anbieters noch dessen Bonität geprüft, genauso wenig, ob überhaupt ein Fahrzeug zum Kauf vorhanden ist. Käufer sollten deshalb keinesfalls Vorauszahlungen leisten, insbesondere nicht mittels Bargeldtransfer. Diese Services sollten ausschließlich dafür genutzt werden, bekannten und vertrauenswürdigen Personen Geld zuzusenden, nicht jedoch, um finanzielle Transaktionen mit Unbekannten durchzuführen. Oft erschwindeln sich unseriöse Verkäufer das Vertrauen des Interessenten mit gefälschten Dokumenten. Ist das Geld mittels Bargeldtransfer überwiesen, holt der Betrüger das Geld bei der Empfängerbank ab, indem er den Absendernamen, das Herkunftsland und den erwarteten Betrag angibt und sich mit gut gefälschten Dokumenten ausweist. In diesen Fällen ist das Geld unwiederbringlich verloren – und das angebotene Auto existiert gar nicht.

Auch vermeintlichen Schnäppchen sollte man mit gesunder Skepsis begegnen, warnen die Partner der Initiative. Niemand wird sein Auto freiwillig weit unter Wert anbieten. Es könnte sich um ein Scheinangebot oder um den Versuch handeln, ein gestohlenes oder minderwertiges Auto zu verkaufen oder sensible Daten zu gewinnen. Grundsätzlich sollten sich Autokäufer daher über den realen Marktwert des angebotenen Fahrzeugs informieren und bei Bedarf eine fachkundige Person zur Besichtigung mitnehmen, die in der Lage ist, eventuell versteckte Mängel am Fahrzeug zu entdecken. Wichtig ist auch, alle Dokumente sorgfältig zu prüfen und einen schriftlichen Kaufvertrag abzuschließen.

Die vier Partner der Initiative geben auf ihrer Seite www.sicherer-autokauf.de im Bereich „Erste ” konkrete Tipps, wie der Geschädigte sich in verschiedenen Situationen und Stadien eines Betrugsversuches verhalten sollte. Zudem findet der Nutzer nun detaillierte Angaben der , mit denen er sie bei ihren bestmöglich unterstützen kann. Die rät im Falle eines Betrugsverdachts, Strafanzeige bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zu erstatten. Dies ist darüber hinaus in einzelnen Bundesländern auch online möglich: Von der Website der Initiative www.sicherer-.de gelangt der Nutzer über einen Link auf die Website der Polizeilichen Kriminalprävention (www.-.de), auf der er zunächst sein jeweiliges Bundesland auswählt. Je nach Bundesland kann dann in den meisten Fällen per gesondertem Formular bzw. anhand der geforderten Angaben eine Online-Anzeige erstattet werden, die der wichtige und konkrete Hinweise zur Prüfung des Sachverhaltes und Aufnahme der gibt.

Auch Ulrich May, Sprecher der Initiative und Leiter Interessenvertretung Recht der Juristischen Zentrale des ADAC, begrüßt die Zusammenarbeit. „Wir wählen unsere Partner bewusst aus und achten natürlich sehr darauf, dass wir den Nutzern eine professionelle Rundum- bieten können. Deshalb freuen wir uns über die kompetente Unterstützung durch die .”

Mit der Initiative „Sicherer im ” haben ADAC, AutoScout24 und mobile.de im Januar 2007 ein Angebot ins Leben gerufen, das die Internetnutzer stark nachfragen. Die Bilanz nach einem Jahr ist durchweg positiv: So greifen monatlich mehr als 50.000 Besucher auf das Angebot der Initiative unter www.sicherer-.de zu, mit mehr als 5.000 Seitenaufrufen täglich. Gefragt sind insbesondere Hinweise zu konkreten Verhaltensmaßnahmen und Informationen über gängige Betrugsmethoden, wie zum Beispiel bei Zahlungsvorgängen.

Über die Initiative „Sicherer im

Die Initiative „Sicherer im ” (www.sicherer-autokauf.de) wurde Anfang 2007 von den führenden -Fahrzeugmärkten AutoScout24 und mobile.de zusammen mit dem ADAC ins Leben gerufen. Ziel der langfristig angelegten Initiative ist es, Nutzer von Online-Autobörsen für Sicherheitsfragen rund um den im Netz zu sensibilisieren, umfassend zu informieren und konkrete Hilfestellung zu geben.

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