Artikel-Schlagworte: „Betriebsbedingte Kündigung“

BAG: Betriebsbedingte Kündigung ist als freie Unternehmerentscheidung wirksam wenn die bisherige Tätigkeit entfällt

Das Bundesarbeitsgericht – 2 AZR 1037/06 – hat entscheiden, dass wenn ein Arbeitgeber seinen Betrieb reorganisiert und aufgrund dessen ein Arbeitsplatz weg fällt, er deshalb im Rahmen seiner freien einem Arbeitnehmer wirksam betriebsbedingt kündigen kann.

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BAG: Abfindungsanspruch aus § 1a KSchG entfällt auch bei späterer Rücknahme einer Kündigungsschutzklage

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) – 2 AZR 971/06 – hat entscheiden, dass der Abfindungsanspruch aus § 1a KSchG auch dann entfällt, wenn der Arbeitnehmer der zunächst eine erhoben hat diese wieder zurücknimmt. Der Abfindungsanspruch aus § 1a (KSchG) bei betriebsbedingten Kündigungen setzt unter anderem voraus, dass der Arbeitnehmer gegen die Kündigung nicht innerhalb der dreiwöchigen Klagefrist klagt. Die Erhebung der oder der Antrag auf nachträgliche Klagezulassung schließen hiernach den Abfindungsanspruch aus. Das gilt nach dem Sinn und Zweck von § 1a KSchG selbst dann, wenn der Arbeitnehmer die Klage oder den Antrag später wieder zurücknimmt. Diesen Beitrag weiterlesen »

BAG: Abfindungsangebote niedriger als § 1a KSchG erfordern deutliche Hinweise

Gemäß § 1a (KSchG) haben Arbeitnehmer Anspruch auf eine in Höhe eines halben Monatsgehaltes pro Jahr Betriebszugehörigkeit wenn der gekündigte Arbeitnehmer auf die verzichtet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) – 2 AZR 807/06 – hatte in einem Fall zu entscheiden, bei dem der Arbeitgeber ein entsprechendes Angebot gemacht hatte dies aber deutlich geringer ausfiel und keinen Hinweis auf die Verringerung enthielt. Die Arbeitsvertragsparteien sind durch diese Vorschrift zwar nicht gehindert, eine geringere zu vereinbaren. Hierauf muss der Arbeitgeber im Kündigungsschreiben aber deutlich hinweisen. Das BAG hat dem Arbeitnehmer eine höhere zugebilligt. Diesen Beitrag weiterlesen »