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BFH: Kindergeld für arbeitslose behinderte Kinder

: Urteil vom 19.11.08 III R 105/07 – Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs () vom 19. November 2008 III R 105/07 ist für ein über 21 Jahre altes behindertes , das arbeitslos ist und deshalb nicht selbst für seinen sorgen kann, zu gewähren, wenn die in erheblichem Umfang mitursächlich für die Arbeitslosigkeit ist.
Für ein volljähriges arbeitsloses , das bei der Agentur für Arbeit als Arbeitsuchender gemeldet ist, besteht bis zum 21. Lebensjahr Anspruch auf . Hat es das 21. Lebensjahr vollendet, entfällt der Anspruch, es sei denn, das ist aufgrund einer außerstande, sich selbst zu unterhalten. Im Streitfall nahm das 1982 geborene, schwerhörige (Grad der 60, Merkzeichen RF) nach Beendigung der Sonderschule an verschiedenen Lehrgängen eines Kollegs für Hörgeschädigte sowie an weiteren Berufsvorbereitungsmaßnahmen für Behinderte teil. Anschließend meldete es sich arbeitslos und erhielt Arbeitslosengeld II. Seit August 2005 wird es bei der Berufsberatung nicht mehr als Bewerber für eine berufliche Ausbildungsstelle geführt. Die Familienkasse lehnte die Gewährung von ab September 2005 ab, weil das trotz seiner in der Lage sei, mit einer Arbeitszeit von 15 Stunden in der Woche für seinen zu sorgen.

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FG Münster: Kindergeld – Bezug von Arbeitslosengeld II ersetzt nicht die Meldung des Kindes als arbeitsuchend

PM 21.02.2008 – Der Bezug von Arbeitslosengeld II ersetzt nicht die für die Gewährung von erforderliche Meldung eines Kindes als arbeitsuchend. Zu diesem Schluss kam der 14. Senat des Finanzgerichts Münster in einem heute veröffentlichten Urteil vom 15.01.2008 (Aktenzeichen: 14 K 5119/06 Kg). Für ein , das das 18., aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hat, wird nach den gesetzlichen Regelungen gewährt, wenn das nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht und bei einer Agentur für Arbeit im Inland als arbeitsuchend gemeldet ist. Die Klägerin beantragte für ihre erwachsene Tochter für einen Zeitraum, in dem diese Arbeitslosengeld II bezog, jedoch nicht bei einer Agentur für Arbeit im Inland als Arbeitsuchende gemeldet war. Die zuständige Familienkasse lehnte den Antrag daher unter Hinweis auf die fehlende Meldung der Tochter ab.

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