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	<title>Juristen-Blog.de &#187; Verbraucherschutz</title>
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	<description>Rechtsanwälte für Ihr Recht &#124; Blog</description>
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		<title>vzbv: Internet-Überwachung gefährdet Grundrecht Informationsfreiheit</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 16:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PM 08.07.2008 &#8211; Europaparlament entscheidet über Telekommunikations-Gesetze: Auch das Abschalten der Internet-Verbindung nicht ausgeschlossen &#8211; Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) warnt vor den EU-Plänen einer weiteren Ausweitung der Kontrolle im Internet. Wenn es nach dem Willen der Musikindustrie und einiger EU-Abgeordneter geht, sollen künftig Internetserviceprovider ihre Kunden überwachen und beim wiederholten Herunterladen illegaler Inhalte die Internetverbindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PM 08.07.2008 &#8211; Europaparlament entscheidet über Telekommunikations-Gesetze: Auch das Abschalten der <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Verbindung nicht ausgeschlossen &#8211; Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) warnt vor den EU-Plänen einer weiteren Ausweitung der Kontrolle im <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>. Wenn es nach dem Willen der <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/musikindustrie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musikindustrie">Musikindustrie</a> und einiger EU-Abgeordneter geht, sollen künftig Internetserviceprovider ihre Kunden überwachen und beim wiederholten Herunterladen illegaler Inhalte die Internetverbindung kappen können.</p>
<p><span id="more-191"></span></p>
<p>&#8220;Die Ideen zur zwangsweisen Abschaltung des Internetzugangs sind völlig unverhältnismäßig und inakzeptabel&#8221;, sagt Vorstand Gerd Billen und ergänzt mit Blick auf die jüngste Abhöraffäre der Telekom: &#8220;Wenn die EU-Pläne umgesetzt werden, ist morgen Gesetz, was gestern noch ein Skandal war.&#8221; Mit solchen Überwachungsmaßnahmen würde sich die Europäische Union von der Netzneutralität verabschieden und ein <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Überwachungsregime etablieren.</p>
<p>Nach ersten Berichten über die gestrigen Abstimmungsergebnisse in den beiden federführenden Ausschüssen des Europaparlaments fand die verdachtsunabhängige <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>überwachung keine Mehrheit. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert nun ein klares Bekenntnis des Parlaments gegen das französische Modell, das ein Abschalten der Internetverbindung nach wiederholter Zuwiderhandlung gegen das Urheberrecht vorsieht. &#8220;Auch wenn uns das Votum der Ausschüsse zuversichtlich stimmt: Die Kuh ist noch nicht vom Eis&#8221;, kommentiert Billen. Wenn sich am Ende ein Überwachungsregime durchsetzen würde, sei das Vorhaben der Kommission zur Verbesserung des Verbraucherschutzes ad absurdum geführt. Die entscheidende Parlamentssitzung wird für den 2. September 2008 erwartet.</p>
<p>Eigentlich ging es der EU-Kommission bei ihrer Gesetzesinitiative primär um eine Verbesserung des Verbraucherschutzes in der Telekommunikation. Doch dann kamen aus den Reihen des Europäischen Parlaments zahlreiche Änderungsanträge zur Verschärfung der <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>überwachung. Wenn diese Realität würden, müssten die Internetserviceprovider ihre Kunden ständig kontrollieren, um beim Abruf illegaler Inhalte einschneidende Sanktionsmaßnahmen bis zum Abschalten der Internetverbindung zu ergreifen. &#8220;Damit wären die Internetserviceprovider nicht mehr nur neutrale Übermittler von Internetinhalten, sondern würden unfreiwillig zu Hilfspolizisten der Medienindustrie degradiert&#8221;, so Billen.</p>
<p><a href="http://www.juristen-blog.de/tag/musikindustrie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musikindustrie">Musikindustrie</a> soll sich an die eigene Nase packen statt Sanktionen zu fordern.</p>
<p>Eine allgemeine <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>überwachungspflicht bezeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband als massiven Eingriff in die <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/informationsfreiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Informationsfreiheit">Informationsfreiheit</a> und unverhältnismäßige Reaktion auf Urheberrechtsverletzungen im <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>. &#8220;Anstelle immer schärferer Kontroll- und Sanktionsforderungen sollte die Medienindustrie endlich dazu übergehen, nutzerfreundlichere Kopierschutzsysteme zu entwickeln&#8221;, sagt Gerd Billen. Denn viele, die in der Vergangenheit digitale Inhalte legal erworben hatten, wurden häufig enttäuscht: Trotz der gesetzlich erlaubten Privatkopie verhindern Kopierschutzmaßnahmen nicht selten die Nutzung ganzer Datenträger (CD, DVD). Der Verbraucherzentrale Bundesverband streitet seit Jahren für ein Recht auf Privatkopie und für ein anwenderfreundliches digitales Rechtemanagement (DRM).</p>
<p>gefunden von -se-</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 RA Exner @ juristen-blog.de<br />
Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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		<title>Die UWG-Novelle: Verbraucherschutz durch Rechtsvereinheitlichung</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 09:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PM des BMJ, Berlin, 21. Mai 2008 &#8211; Das Bundeskabinett hat heute einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beschlossen. Das Gesetz gibt den Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Rechtssicherheit, u.a. wird es eine „Schwarze Liste&#8221; von unlauteren Geschäftspraktiken geben. Die Novelle setzt die EU-Richtlinie 2005/29/EG um und baut das hohe Verbraucherschutzniveau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PM des BMJ, Berlin, 21. Mai 2008 &#8211; Das Bundeskabinett hat heute einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beschlossen. Das Gesetz gibt den Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Rechtssicherheit, u.a. wird es eine „<strong>Schwarze Liste</strong>&#8221; von unlauteren Geschäftspraktiken geben. Die Novelle setzt die EU-Richtlinie 2005/29/EG um und baut das hohe Verbraucherschutzniveau im <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/wettbewerbsrecht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerbsrecht">Wettbewerbsrecht</a> aus, das in Deutschland bereits mit der letzten <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/reform/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reform">Reform</a> des UWG im Jahr 2004 geschaffen wurde.</p>
<p><span id="more-153"></span></p>
<p>„Mit der <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/reform/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reform">Reform</a> leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des europäischen Binnenmarkts. Die Verbraucher werden nun beim Einkauf im Ausland vor unlauteren geschäftlichen Handlungen und betrügerischen Unternehmern genauso wie im Inland geschützt. Sie können damit die Vorteile des europäischen Binnenmarkts wie ein größeres Produktangebot und niedrigere Preise besser nutzen sei es in einem Geschäft im Ausland oder beim Einkauf über eine ausländische Website. Dies macht sich auch für die Unternehmen bezahlt. Sie können auf demselben Weg, auf dem sie Kunden in ihrem Herkunftsland ansprechen, auch 450 Millionen Verbraucher in der EU erreichen&#8221;, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.</p>
<p>Zu den Regelungen im Einzelnen :</p>
<ul>
<li>Das UWG wird um einen Anhang mit 30 irreführenden und aggressiven geschäftlichen Handlungen ergänzt, die unter allen Umständen verboten sind (sog. „Schwarze Liste&#8221;). Diese „absoluten&#8221; Verbote werden dem Verbraucher die Durchsetzung seiner Rechte erleichtern. Die Auflistung führt darüber hinaus zu einer größeren Transparenz. Denn der Verbraucher kann dem Gesetzestext unmittelbar entnehmen, welches Verhalten ihm gegenüber in jedem Fall verboten ist.</li>
</ul>
<blockquote><p>    Beispiele unzulässiger Handlungen:</p></blockquote>
<ul>
<li>
<ul>
<li>Die unwahre Behauptung eines Unternehmers, zu den Unterzeichnern eines Verhaltenskodexes zu gehören (Nr. 1 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG-E),</li>
<li>ie unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, gesetzlich ohnehin bestehende Rechte wie Widerrufs- oder Rücktrittsrechte stellten eine Besonderheit des Angebots dar (Nr. 10 des Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG-E),</li>
<li>die unwahre Angabe, der Unternehmer werde demnächst sein Geschäft aufgeben oder seine Geschäftsräume verlegen (Nr. 15 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG-E),<br />
die Übermittlung von Werbematerial unter Beifügung einer Zahlungsaufforderung, wenn damit der unzutreffende Eindruck vermittelt wird, die beworbene Ware oder Dienstleistung sei bereits bestellt (Nr. 22 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG-E).</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Künftig gilt das UWG ausdrücklich auch für das Verhalten der Unternehmen während und nach Vertragsschluss. Bisher bezogen sich die Regelungen des UWG nur auf geschäftliche Handlungen vor Vertragsschluss.</li>
</ul>
<blockquote>
<blockquote><p>    <strong>Beispiel</strong>: Ein Verbraucher macht gegenüber einem Versicherungsunternehmen mehrfach schriftlich einen Anspruch aus einem Versicherungsvertrag geltend. Das Versicherungsunternehmen beantwortet diese Schreiben systematisch nicht, um so den Verbraucher davon abzubringen, seine vertraglichen Rechte auszuüben. Ein solches Verhalten ist nach Nr. 27 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG-E unzulässig.</p></blockquote>
</blockquote>
<ul>
<li>Es wird ausdrücklich festgeschrieben, dass Unternehmen Verbrauchern solche Informationen nicht vorenthalten dürfen, die sie für ihre wirtschaftliche Entscheidung benötigen. Ein entsprechender Katalog von Informationsanforderungen schafft Transparenz und Rechtssicherheit. Dieser Katalog ist nicht abschließend; die Rechtsprechung kann ihn fortentwickeln.</li>
</ul>
<blockquote>
<blockquote><p>    <strong>Beispiel</strong>: Ein Gartencenter verkauft nichtheimische Pflanzen und Sträucher für den Garten, ohne darauf hinzuweisen, dass diese nicht in den Garten gepflanzt werden dürfen. Nach § 5a Abs. 3 Nr. 1 UWG-E ist ein solches Verhalten unlauter.</p></blockquote>
</blockquote>
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		<title>Mehr Verbraucherschutz bei Verbraucherkrediten</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 07:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Steuern]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Widerrufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem zahlreiche Privathaushalte überschuldet sind und die Zahlen derVerbraucherinsolvenzen weiter und stetig steigen, wird nun auch die Vergabe von Krediten durch den Gesetzgeber geregelt. Ziel ist es dabei durch mehr Transparenz die Überschuldung der privaten Haushalte zu verhindern. Langfristige Zahlungsversprechen und später Beginn der Rückzahlung hat schon oft zu einem bösen Erwachen geführt. Verbraucherkreditrichtlinie verabschiedet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem zahlreiche Privathaushalte überschuldet sind und die Zahlen derVerbraucherinsolvenzen weiter und stetig steigen, wird nun auch die Vergabe von Krediten durch den Gesetzgeber geregelt. Ziel ist es dabei durch mehr Transparenz die Überschuldung der privaten Haushalte zu verhindern. Langfristige Zahlungsversprechen und später Beginn der Rückzahlung hat schon oft zu einem bösen Erwachen geführt.</p>
<h4>Verbraucherkreditrichtlinie verabschiedet</h4>
<blockquote><p>PM des BMJ, Berlin, 8. April 2008 &#8211; Der Rat der Europäischen Union für Verkehr, Telekommunikation und Energie hat am gestrigen Abend die neue Verbraucherkredit-Richtlinie endgültig gebilligt. „Die Verbraucherkreditrichtlinie bringt viele praktische Vorteile für Europas Verbraucherinnen und Verbraucher. Künftig wird europaweit ein echter Angebotsvergleich bei Krediten möglich sein: Anbieter unterliegen einheitlichen Transparenzregeln. Der effektive Jahreszins eines Kredits wird nach einheitlichen Maßstäben berechnet&#8221;, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.</p></blockquote>
<p><span id="more-125"></span></p>
<p>Ziel der Richtlinie ist es, den <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/verbraucherschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verbraucherschutz">Verbraucherschutz</a> europaweit durch mehr Transparenz zu verbessern. Die neue Richtlinie enthält abschließende Vorgaben für die Gesetzgebung der Mitgliedstaaten (Grundsatz der Vollharmonisierung). Künftig werden auch Überziehungskredite und so genannte Renovierungskredite &#8211; anders als Kredite, die durch Grundpfandrechte gesichert sind oder zum Kauf von Grundstücken oder Gebäuden dienen &#8211; in die Richtlinie einbezogen sein, um den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Kreditformen nicht zu verzerren.</p>
<p>Wesentlicher Inhalt der Richtlinie:</p>
<ul>
<li>Werbung: Ein Kreditgeber, der mit einem Zinssatz wirbt, muss ergänzende Angaben zu den Kreditbedingungen hinzufügen (Höchstbetrag, Gebühren, effektiver Jahreszins);</li>
<li>vorvertragliche Informationen: Bevor der Verbraucher einen Kreditvertrag schließt, muss er die wesentlichen Informationen zum Kredit in einem &#8211; EU-weit einheitlichen &#8211; Formular erhalten (Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite);</li>
<li>Angaben, die in Kreditverträgen enthalten sein müssen;</li>
<li><strong><a href="http://www.juristen-blog.de/tag/widerrufsrecht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a></strong>: Ein Recht des Verbrauchers, den Kreditvertrag innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen, gab es bislang nur in Deutschland und einigen anderen Mitgliedstaaten. Künftig gilt das <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/widerrufsrecht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widerrufsrecht">Widerrufsrecht</a> europaweit;</li>
<li><strong>vorzeitige Rückzahlung</strong>: Die Richtlinie begrenzt die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung, die der Kreditgeber im Falle der vorzeitigen Rückzahlung verlangen kann;</li>
<li>Vorgaben für die einheitliche Berechnung des effektiven Jahreszinses.</li>
</ul>
<p>Die neue Verbraucherkredit-Richtlinie soll gleichzeitig der Vertiefung des europäischen Binnenmarkts und der Stärkung des Verbraucherschutzes dienen. So hilft das vom Anbieter zu verwendende Formular „Europäische Standardinformationen für Verbraucherkredite&#8221; dem Bürger, EU-weit nach günstigen Angeboten zu suchen, auch wenn er die jeweilige Sprache nicht sicher beherrscht. Die Vorgaben zu vorvertraglichen und vertraglichen Informationen und zur Berechnung des effektiven Jahreszinses sollen fragwürdige Praktiken unterbinden, mit denen die tatsächlichen Kreditkosten vernebelt werden. Beispielsweise, indem ein scheinbar günstiger Kredit nur zusammen mit einer überteuerten Restschuldversicherung vergeben wird. Nach der neuen Fassung der Richtlinie sind nämlich die Beträge für diese Versicherungen den Kreditkosten hinzuzurechnen.</p>
<blockquote><p>„Natürlich werden die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Kredite weiterhin bei Banken und Sparkassen in ihrer Nähe, jedenfalls im eigenen Lande, aufnehmen. Die Richtlinie wird es aber dem wachsenden Anteil mobiler Bürger und den Nutzern des <a href="http://www.juristen-blog.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Banking erleichtern, die Grenzen ihrer nationalen Kreditmärkte hinter sich zu lassen. Wir kaufen ganz selbstverständlich Waren aus der ganzen Welt. Warum sollte der Kredit dazu nicht aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union kommen? Es ist jetzt eine Herausforderung für die Banken und Sparkassen, das erforderliche Vertrauen der Verbraucher aus anderen Mitgliedstaaten zu erwerben&#8221;, sagte Zypries.</p></blockquote>
<p>Die Richtlinie bedarf zu ihrem Inkrafttreten jetzt noch der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union. Danach ist sie innerhalb von zwei Jahren in das innerstaatliche Recht der Mitgliedstaaten umzusetzen.<br />
Bearbeiter und mitgeteilt von &#8211; se -</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 RA Exner @ juristen-blog.de<br />
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	<li><a href="http://www.juristen-blog.de/it-recht/153/die-uwg-novelle-verbraucherschutz-durch-rechtsvereinheitlichung/" title="Die UWG-Novelle: Verbraucherschutz durch Rechtsvereinheitlichung (24.05.2008)">Die UWG-Novelle: Verbraucherschutz durch Rechtsvereinheitlichung</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.juristen-blog.de/mietrecht/172/bgh-widerruf-haustuergeschaeft-geschlossener-vertrag-ferien-tauschwochen-ferienanlage-teneriffa/" title="BGH: Widerruf eines als Haustürgeschäft geschlossenen Vertrages über Ferien-Tauschwochen (Ferienanlage auf Teneriffa) (25.06.2008)">BGH: Widerruf eines als Haustürgeschäft geschlossenen Vertrages über Ferien-Tauschwochen (Ferienanlage auf Teneriffa)</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.juristen-blog.de/arbeitsrecht/15/bag-ein-arbeitsrechtlicher-aufhebungsvertrag-ist-kein-haustuergeschaft/" title="BAG: Ein arbeitsrechtlicher Aufhebungsvertrag ist kein Haustürgeschäft (29.01.2008)">BAG: Ein arbeitsrechtlicher Aufhebungsvertrag ist kein Haustürgeschäft</a> (0)</li>
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