Artikel-Schlagworte: „Wohnraum“

BGH: Kostenerstattungsanspruch des Mieters bei unwirksamer Endrenovierungsklausel

, Urteil vom 27. Mai 2009 – VIII ZR 302/07 – Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass bei einer unwirksamen Endrenovierungsklausel der Vermieter einem Erstattungsanspruch ausgesetzt sein kann, wenn der Mieter im Vertrauen auf die Wirksamkeit der Regelung vor dem Auszug ausführt. Die Kläger waren seit Mai 1999 Mieter einer des Beklagten. Im Jahr 2004 renovierten sie die . Einige Zeit später kündigten sie das Mietverhältnis zum 31. Mai 2006. In der Annahme, dazu verpflichtet zu sein, nahmen sie vor Rückgabe der eine vor. Sie sind der Auffassung, dass ihnen ein Ersatzanspruch für die durchgeführte zustehe, weil eine wirksame Verpflichtung zur Vornahme der nicht bestanden habe.

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BGH: Fristlose Kündigung eines Mietvertrags über Wohnraum wegen Flächenabweichung wirksam

, Urteil vom 29. April 2009 – VIII ZR 142/08 – Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass eine erhebliche der tatsächlichen von der vertraglich vereinbarten Wohnfläche den Mieter zur fristlosen des Mietvertrages berechtigt.

Die Kläger waren seit dem 1. Mai 2002 Mieter einer des Beklagten in H. Mit anwaltlichem Schreiben vom 24. Januar 2005 erklärten die Kläger die , hilfsweise die ordentliche des Mietverhältnisses zum 30. April 2005, weil die Wohnfläche um mehr als 10 % von der mit “ca. 100 m²” vereinbarten Wohnfläche abweiche. Mit der Klage haben die Kläger unter anderem die Rückzahlung überzahlter Miete von 4.901,11 € verlangt. Der Beklagte hat im Wege der Widerklage 2.045,55 € Miete für Februar bis April 2005 geltend gemacht.

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